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24 | 04 | 2017
Technik


Bordcomputer
Moderne Segelflugzeuge verfügen über einen Bordcomputer mit integriertem GPS-Empfänger, Variometer, Sollfahrtgeber, Strecken- und Endanflugrechnerfunktion. Dank GPS ermittelt der Rechner die Windrichtung und -stärke, wodurch die Höhe für den Endanflug exakt bestimmt werden kann. In modernen Endanflugrechnern ist eine umfangreiche Datenbank mit den
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Funkgerät

Das Funkgerät dient der Kommunikation zwischen Flugzeugen untereinander und mit Bodenfunkstellen. Es arbeitet als Wechselsprechanlage, lässt also Hören und Sprechen nur hintereinander und nicht gleichzeitig zu. Der Funk ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Koordination der Luftverkehrsbewegungen. Da die aktuelle Position von jedem Luftfahrzeug schnell und einfach erfragt werden kann. Ohne ein Funkgerät wäre die Fliegerei weit aus mehr eingeschränkt.

 
Kompass

Der Kompass dient der Navigation im Flugzeug. Er zeigt die Himmelsrichtung bezogen auf den nahe am Geografischen Nordpol gelegenen Magnetischen Nordpol an. Kern des Instruments ist ein Permanent-Stabmagnet, dessen Südpol sich in jeder Fluglage zum Magnetischen Nordpol ausrichtet.

 
Variometer
Das Variometer hat einen ähnlichen Aufbau wie der Höhenmesser. Es wird auch der Luftdruck gemessen, allerdings wird über eine sensible Mechanik der Luftdruck der vor einer bestimmten Zeit bestand mit dem jetzigen Verglichen, die Differenz gibt das Steigen oder Sinken des Segelflugzeuges an, in der Regel in m/s.

Dieser Wert liegt je nach Wetter bei 0–5 m/s. Ein Vergleichswert ist der Fernseherturm in Stuttgart, dessen Fahrstuhl sich mit etwa 4 m/s vertikal bewegt. Bei Elektronischen Variometern funktioniert

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Fahrtmesser
Der Fahrtmesser zeigt die Fluggeschwindigkeit relativ zur Umgebungsluft in

km/h an. Dies bedeutet, dass bei Gegenwind die Geschwindigkeit des Flugzeuges über Grund geringer ist, als es der Fahrtmesser anzeigt (Geschwindigkeit gegenüber der Luft minus Gegenwind ergibt Geschwindigkeit gegenüber dem Grund). Bei Rückenwind fliegt das

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Höhenmesser
Der Höhenmesser ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Barometer, der den Luftdruck oder statischen Druck anzeigt. Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab, genauso wie beim Tauchen im Schwimmbad, umso tiefer man taucht, desto stärker wird der Wasserdruck auf den Taucher.
Der lange Zeiger zeigt die Höhe in Metern an, der kurze Zeiger in
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Streckensegelflug

Flug:

Streckensegelflug bedeutet, dass man versucht eine möglichst große Flugstrecke zurückzulegen ohne zu landen, entweder innerhalb von einem Tag oder wenn man bei einem Wettbewerb teilnimmt, in möglichst kurzer Zeit. Dabei ist der Ablauf nach dem Ausklinken zunächst bei jedem Streckensegelflug gleich. So gilt es nach dem ausklinken schnellst möglich die nächsten Thermik zu finden, wenn man nicht schon bei einem Flugzeugschlepp hingeschleppt wurde.
Nach erreichen der Basis, also der Wolkenuntergrenze in etwa 2000 m über Grund, orientiert man sich zu seinem ersten Wendepunkt. Ein Wendepunkt ist ein Eckpunkt von z.B. einem Dreieck, welches der Pilot abfliegen will. Der Pilot gleitet also auf einer nach

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Aufwindarten

Thermischer Aufwind

Diese Aufwinde entstehen, wenn Luftpakete aus wärmerer Luft wie ihre Umgebungsluft vom Erdboden aufsteigen. Daher werden

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Platzrunde bei einem Windenstart

Startwagen 1:

Der Startleiter steht in Sprechverbindung mit

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Startarten

 Windenstart:

Ein 360 PS starker Motor der über ein Wandlergetriebe eine Seiltrommel antreibt, wickelt ein 900 m langes und 4,6 mm starkes Stahlseil auf, an dessen anderen Ende ein Segelflugzeug eingeklinkt ist. Allerdings gibt es auch neue hochmoderne Kunststoffseile, diese haben den Vorteil, dass sie leichter sind und weniger bruchempfindlich wie Stahlseile. Durch das schnelle und kraftvolle aufwickeln des Seils wird das Segelflugzeug von 0-100 km/h in etwa 3 Sekunden beschleunigt.
Das Segelflugzeug hebt nach kurzer Rollstrecke ab und nimmt dann eine flache Steigfluglage ein, nach einer Sicherheitshöhe von 50 m beginnt die Steigfluglage mit einem Winkel von etwa 50°. Kurz vor Überfliegen der Seilwinde klinkt das Seil am Flugzeug durch eine Mechanik selbstständig aus. Der Pilot kann das Seil jederzeit auch manuell ausklinken. Mit dieser Startart werden etwa

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