Start Technik Platzrunde bei einem Windenstart
26 | 05 | 2017
Platzrunde bei einem Windenstart

Startwagen 1:

Der Startleiter steht in Sprechverbindung mit

 dem Windenfahrer und gibt Fluginformationskommandos ob der Windenfahrer schneller oder langsamer das Seil einziehen soll. 

Flugvorbereitung 2:

Das Segelflugzeug ist startbereit, wenn das Seil eingeklinkt ist und der Helfer, der die Fläche waagrecht hebt, dem Startleiter durch ein Handzeichen zeigt, dass der Pilot startbereit ist.

Start 3:

Bei dem Windenstart wir nach dem Ausklinken ein Stück geradeaus geflogen.

Querabflugkurve 4:

Die Querabflugkurve verläuft rechtwinklig zur Startrichtung.

Querabflug 5:

Durch den Querabflug entfernt sich der Flugschüler aus dem Gefahrbereich ein Windenseil von einem startendem Segelflugzeug zu kreuzen. Bei Seitenwind muss der Flugschüler das Segelflugzeug Vorhalten, also "schräg Fliegen", damit er rechtwinklig zum Flugplatz gegenüber dem Grund fliegt und nicht durch den Wind versetzt wird.

Gegenanflug 6:

Die Kurve zum Gegenabflug muss so gewählt werden, dass das Segelflugzeug anschließen parallel zum Flugplatz fliegt.

Übungsbereich 7:

Der Gegenanflug gibt dem Flugschüler die Möglichkeit seine Flugfähigkeiten zu verbessern. In diesem Bereich kann er Flugübungen durchführen, wie z.B. Rollübung, Kurvenwechsel, etc.. Der Flugschüler muss darauf achten, dass er an der "Position" die vorgesehene Sollhöhe von 150 m bis 200 m nicht unterschreitet.

Position 8:

An der Position meldet der Flugschüler dem Startleiter seine Landung, er überprüft seine Anschnallgurte und den Anflugluftraum. Hat das Segelflugzeug ein Einziehfahrwerk wird es nun ausgefahren und verriegelt. Nach der Position werden keine Flugübungen mehr gemacht. Ab hier beginnt der Landeanflug.

Queranflugkurve 9:

Die Queranflugkurve wird rechtwinklig zum Flugplatz gemacht. Sie muss so gewählt werden, dass das Segelflugzeug weder zu tief noch zu hoch nach dem Queranflug in den Flugplatz gleitet.

Queranflug 10:

Im Queranflug wird die Geschwindigkeit wegen möglichen Fahrtschwankungen leicht erhöht, damit man in Bodennähe nicht in den Gefahrenbereich eines Strömungsabrisses kommt. Der Flugschüler kann nun noch mögliche Schätzfehler bezüglich der Anflughöhe korrigieren.

Endanflugkurve 11:

Die Endanflugkurve muss so platziert werden, dass das Segelflugzeug beim ausgleiten genau auf der einer Linie mit der Landebahn liegt.

Endteil 12:

Im Endteil muss der Flugschüler seine Höhe durch betätigen der Bremsklappen so verbrauchen, dass er genau mit seinem Gleitpfand auf das Lande-T trifft. Dabei muss er stets seine Fluggeschwindigkeit im Auge behalten, bei stärkerem Wind können Turbulenzen vorkommen die schnell aber gezielt ausgeglichen werden müssen.

Landung 13:

Das Segelflugzeug wird abgefangen, indem man es in etwa 30 cm Höhe ausschweben lässt, bis der Auftrieb nicht mehr ausreicht das Segelflugzeug in der Luft zu halten. Als erstes setzt das Spornrad auf um bei einer Außenlandung mögliche Energie aufzunehmen. Dieser und Punkt 12 werden in der Ausbildung die meiste Zeit und Training beanspruchen.

 
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